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Bulletin 25. Juni 2008

Anhaltende Trockenheit im Norden der Niederlande

Es will einfach nicht regnen im Norden von Friesland und Groningen. Auch im Nordostpolder bleibt es trocken, aber die Bauern können hier Quellwasser benutzen und die Pflanzen bewässern. Wegen dem hohen Salzgehalt ist das in Friesland und Groningen nicht möglich und aufgrund der Schleimkrankheitverordnungen gibt es ein Verbot zur Verwendung von Oberflächenwasser.

Vor allem auf schwereren Parzellen haben die Kartoffeln Mühe, sich gut zu entwickeln und in vielen Fällen sind die Kartoffeln noch gar nicht aufgegangen. Feuchte zum Keimen liefert die Mutterknolle, aber die Feuchte zur Bildung von Wurzelwerk fehlt. Die gezeigten Fotos von einer Parzelle im Norden von Friesland stellen eine Extremsituation dar. An vielen Stellen ist aber schon zu sehen, dass die Entwicklung unregelmäßig ist und weit zurück bleibt. Die Knollenbildung vor allem von frühen Arten ist schlecht; dies ist eine Reaktion der Kartoffelpflanze auf die Trockenheit. Die späten Varietäten können vielleicht noch ein wenig Knollen bilden. Im Norden unseres Landes stehen ungefähr 10.000 ha Pflanzgut.

Arno From

 

         

 


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