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Bulletin Mai 2008

Sponsoring C. Meijer B.V.: Roparun 2008

Roparun, ein Abenteuer für das Leben…

Samstagmorgen, am 10. Mai, versammeln sich alle Teammitglieder um 10 Uhr bei „De Zuidhoek“ in Zierikzee. Nachdem alle Sachen gepackt, ein Gruppenfoto gemacht wurde, und nach dem Essen mit Familienmitgliedern und Sponsoren, machen wir uns um etwa 12.45 Uhr bei überschwänglichen Hinterherwinken auf den Weg: Paris wir kommen!!

Die Ankunft in Paris ist etwa um 19.30 Uhr und der Start ist um 0.23 Uhr. Wir erwarten, die Gesamtstrecke von 533 Kilometern non- Stopp in Form einer Staffel mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 14 Kilometern pro Stunde in ungefähr 38 Stunden zu bewältigen. Die erste nächtliche Etappe geht gut, Geschwindigkeit und Teamgeist zeigen sich positiv. Es gibt wohl leichte Befürchtungen wegen der warmen Tagestemperaturen, die für das Wochenende gemeldet sind, und diese scheinen durchaus berechtigt zu sein. Zum Laufen und Fahrradfahren ist es am Sonntag und Montag sehr warm, sicherlich vor allem in der hügeligen Französischen und Belgischen Landschaft. Aber für die gelegentlichen Ruhemomente zwischendurch, um bei den Transportfahrzeugen noch ein kleines bisschen gemütlich zu relaxen, ist das Wetter sehr schön. Bei Team 2 gibt es unterwegs einige körperliche Beschwerden (Knieprobleme), aber durch einige Wechsel untereinander in der Aufgabenverteilung (Fahrradfahrer/Chauffeur werden Läufer/ Fahrradfahrer) wird dieses Problem glücklich gelöst. Improvisieren gehört immer zum Roparun dazu.

Wir können das Tempo gut mithalten und in diesem Jahr sieht es so aus, als könnten wir zum ersten Mal in der Top 10 landen. Jedoch oben im Endklassement zu landen ist nicht das Allerwichtigste. Unser wichtigstes Ziel ist immer, so viel Geld wie möglich für Projekte zugunsten von Menschen, die an Krebs erkrankt sind zu sammeln. Damit ist der Roparun buchstäblich auch ein Abenteuer für das Leben (anderer Menschen). Trotzdem verlieren wir das sportliche Element nie ganz aus den Augen. Eine spezielle Motivation also, um beim Erreichen der Niederländischen Grenze noch einmal in die Vollen zu gehen. In den Niederlanden kommen wir durch verschiedene Dörfer und Städte (zum Beispiel Bergen op Zoom und Ossendrecht), wo wegen des Roparun- Ereignisses ausgelassen gefeiert wird, fantastisch um mitzumachen. Etwas Besonderes ist es auch, etwas später Zeeland zu erreichen, vor allem die Passage auf dem Philipsdam, weil uns da viele Familienangehörige und Freunde erwarten, um uns anzufeuern. An diesem Punkt ist Team 1 fertig und Team 2 beginnt ihre letzte Etappe nach Rotterdam. Gänsehaut bekommen die Teammitglieder von Team 2 beim Passieren der Daniel den Hoed Klinik, wo viele krebskranke Menschen, für die wir es eigentlich machen, draußen stehen, um uns enthusiastisch anzufeuern und zuzujubeln…

Auf dem Coolsingel kommen wir als Team wieder zusammen, um gemeinsam die letzten 500 Meter bis zum Ziel zurückzulegen. Nachdem wir 37 Stunden und 38 Minuten unterwegs gewesen sind, ist natürlich jeder müde, aber sehr zufrieden, dass wir in diesem Jahr wieder einen fantastischen Roparun mitmachen durften. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 14,17 Kilometer pro Stunde erreichen wir den 9. Platz im Endklassement, also haben wir auch sportlich gesehen unsere Sache gut gemacht.

Inzwischen ist auch der gesamte Erlös unseres Teams von diesem Jahr bekannt. Wir haben mit unserem Einsatz für die gute Sache 32.157 Euro an die Stiftung Roparun überweisen können und sind da als Team sehr stolz drauf.

Der Gesamterlös aller Teams für Roparun 2008 beträgt 4.318.782 Euro. Das ist doch absolut super!!

 


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